Ein fusselfreies Tuch und Isopropylalkohol sind deine beste Basis. Entferne Staub, Fett und Seifenreste gründlich, besonders im Bad oder über der Küche. Warte, bis alles trocken ist, und berühre die Klebefläche möglichst nicht. Bei kühler Umgebung lohnt sanftes Anwärmen mit der Hand, um die Adhäsion zu fördern. Prüfe außerdem, ob Farbe vollständig ausgehärtet ist. Wenn du unsicher bist, starte mit einem unauffälligen Testpunkt und beobachte die Haftung über 24 Stunden, bevor du Last hinzufügst.
Position anzeichnen, Streifen an die Wand, Trägerfolie abziehen, Haken- oder Leistenbasis aufsetzen, fest andrücken, kurz halten, und dann Geduld: Viele Systeme erreichen ihre volle Stärke nach einigen Stunden. Vermeide hektisches Nachjustieren, das die Haftung mindert. Hänge zunächst eine leichte Probe-Belastung ein und beobachte. Wenn alles stabil wirkt, ergänze schrittweise. Kleine Abstandhalter oder Wasserwaage sichern die Linie. Diese ruhige Reihenfolge verhindert Schieflagen, spart Nerven und sorgt für sichtbar sauberere Resultate.
Beim Abnehmen gilt: langsam und parallel zur Wand die Klebelasche dehnen, nicht ruckartig nach vorne ziehen. So löst sich der Streifen, ohne Farbe oder Putz zu reißen. Sollte eine Ecke widerstehen, erwärme leicht mit Föhn auf niedriger Stufe. Entferne Rückstände mit einem weichen Radiergummi oder Alkohol. Plane dir Zeit ein, atme ruhig, und arbeite gleichmäßig. Diese Geduld zahlt sich aus, wenn die Wand am Ende so makellos aussieht wie davor.