Lege das zugeschnittene Paneel zunächst ohne Abziehen der Folie an die Wand. Markiere obere Kanten, kontrolliere Lot und die Ausrichtung zum nächsten Paneel. Korrigiere lieber jetzt, als später zu kämpfen. Nutze Malerkrepp als temporäre Halterung, damit nichts abrutscht. Prüfe die Sichtachsen vom Esstisch oder vom Flur aus, denn dort erkennt man Schiefstände zuerst. Sobald alles passt, löse die Folie nur teilweise und arbeite dich Segment für Segment vor. So minimierst du Spannung, erhältst Kontrolle und reduzierst das Risiko unruhiger Fugenbilder zwischen den einzelnen Elementen.
Beginne in der Mitte, streiche mit einer weichen Rakel nach außen und arbeite blasenfrei zur Kante. Hebe notfalls minimal an und korrigiere sofort, bevor der Kleber stärker anzieht. Danach walze mit gleichmäßigem Druck über die gesamte Fläche, auch die Ränder. Wärme kann die Haftung verbessern, aber übertreibe es nicht; bleibe innerhalb der Herstellervorgaben. Prüfe jede Naht im Streiflicht. Eine geduldige, gleichmäßige Bewegung verhindert lokale Überdehnungen. Dieser ruhige Rhythmus schafft ein hochwertiges Ergebnis, das auch aus nächster Nähe überzeugt und im Alltag mechanischen Beanspruchungen widerstandsfähig begegnet.